Ein Abend, vier Perspektiven und viele neue Denkanstöße: Bei Science meets Poetry trafen Literatur und Wissenschaft in einem ebenso spielerischen wie pointierten Format aufeinander. Zwei Themen, zwei Zugänge – analytisch und poetisch – standen sich gegenüber. Wer überzeugender erklärt, wer berührt, wer hängen bleibt? Diese Entscheidung wurde dem Publikum überlassen.
Durch den Abend führte Martin Puntigam, der als Moderator mit Humor und Feingefühl den Austausch lenkte. Die Frage, ob am Ende Unterhaltung oder Erkenntnis überwiegen würde – oder ob es das eine ohne das andere überhaupt gibt – zog sich wie ein roter Faden durch den Abend.
Margit Linder (Institut für Antike) und Johanna Sebauer (Wissenschaftskommunikatorin & Autorin) widmeten sich der Antike. Beide interpretierten den Begriff auf ihre eigenen Art und Weise – aus der Perspektive der antiken Forschung, einmal als spielerische Abkürzung in einem anderen Kontext. Ähnlich näherten sich Johannes Scherling (Institut für Anglistik) und Andreas Unterweger (Autor & Herausgeber) dem Thema Propaganda.
Nach der abschließenden Abstimmung fiel die Entscheidung zugunsten von Johannes Scherling, dessen Beitrag besonders überzeugte. Bei der Preisverleihung waren auch Helmut Jungwirth (Professor für Wissenschaftskommunikation) sowie Klaus Kastberger (Leiter des Literaturhaus Graz) anwesend. Ein spanneder, lehrreicher und vor allem unterhaltsamer Abend!
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Literaturhaus Graz.